Holzmarkt

Unsicherheit und Vorsicht prägen den Holzmarkt

 

Aktuell dreht sich die Stimmung an den Holzmärkten und es herrscht eine deutliche Verunsicherung bei den Marktteilnehmern. Der Ukrainekrieg führt zu Spannungen bei der Energieversorgung und zu einer schwierigen Situation an den Rohstoffmärkten. Weiter abschwächende Faktoren sind, die sehr hohe Inflationsrate und die daraus resultierenden Leitzins-Erhöhung der Europäischen Zentralbank, die sich wiederum auf den Bauzins auswirkt. All dies sorgt für einen Rückgang der Nachfrage im Schnittholz, für volle Lagerplätze und einen Preisverfall im Bauholzbereich.

 

Auf den Rundholzmarkt sind die Auswirkungen naturgemäß ebenfalls erkennbar. Die Sägewerke produzierten deutlich weniger, gleichzeitig füllten sich die Rundholzplätze mit dem regulär eingeschlagenen Holz und erhebliche Schadholzmengen, vor allem aus den vom Borkenkäfer besonders betroffenen Gebieten in Nordostbayern, Thüringen und Mitteldeutschland, kamen hinzu.

 

Aktuell besteht noch eine starke Nachfrage nach Rundholz, insbesondere beim Kurzholz mit ordentlichen Holzpreisen.

 

Für Fichten Kurzholz wird bis zu 100 € pro Festmeter bezahlt und für Fichten Langholz bis zu 105 € pro Festmeter.

 

Die weitere Entwicklung bleibt spannend und ist aufgrund der Vielzahl von Faktoren äußerst schwierig abzuschätzen.

 

Ein geplanter Einschlag ist bei diesem Preisgefüge auf jeden Fall weiterhin zu empfehlen. Die Zeit des Holzeinschlags kann beginnen!  

 

Die Holzpreise bewegen sich immer noch auf stabilem Niveau, so dass Käfer- und Frischholz weiterhin gut vermarktet werden kann. Sollten Sie größere Holzeinschläge planen, sprechen Sie uns bitte vorher bezüglich Aushaltung und Sortierung an.