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Holzmarkt

Der Kurzholzmarkt geriet in diesem Jahr früher unter Druck als im Vorjahr. Dies liegt an der ungünstigeren Absatzsituation der Holzindustrie und dem überregional ausreichenden Angebot an Rundholz. In Südbayern und Baden-Württemberg sind die Schneebruchschäden noch nicht vollständig aufgearbeitet. Hinzukommen flächig absterbende Fichtenwälder durch den Borkenkäfer in Nordbayern sowie auch in Teilen Österreichs und Südtirol. Derzeit liegt der aktuelle Kurzholzpreis für das Standartsortiment: Fichte B 2b bei 87 €/fm. 

 

Abzuwarten ist das weitere Schadholzaufkommen und die Witterung der nächsten Wochen sowie die Aufarbeitung der letzten Käfer- und Schneebruchnester, die sich noch im Wald befinden. Diese sind oft Ausgangspunkt für neuen Käferbefall im Sommer.

 

Derzeit besteht zudem aufgrund des milden Winters und folgend niedrigeren Hackmaterialverbrauchs ein Überangebot in den Heizwerken. Dazu kommen zusätzliche Hackgutmengen aus den Schneebruchgebieten. Die Preise wurden für beste Qualität auf 5 €/srm reduziert. Die Industrieholzsortimente konzentrieren sich derzeit vollständig auf den Energieholzmarkt, da die stofflichen Verwerter überversorgt sind.

 

Neue Vertragsverhandlungen für Kurzholz und Hackgut stehen in Kürze wieder an, eine Prognose über deren Ausgang ist kaum möglich. Sie können die aktuellen Holzpreise gerne in der Geschäftsstelle erfragen.

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