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Holzmarkt

Das Marktumfeld ist derzeit geprägt von Lieferschwierigkeiten, Materialengpässen, Rohstoffmangel und enormen Rohstoff- und Energiekosten. Auf die hohe Inflation reagieren die Zentralbanken mit steigenden Zinsen.

Die Nachfrage reduzieren, lautet das Konzept. Dies trifft die Baukonjunktur und damit auch den Baustoff Holz hart. Die Anzeichen für einen Rückgang der Auftragslage, in diesem Sektor, verdichten sich für das nächste Jahr. Dies führt bereits seit dem Sommer zu einem Nachfrage- und Preiseinbruch im Schnittholzbereich. Ob die Talsohle bereits erreicht ist, bleibt offen. Der Rundholzpreis folgte den Vorgaben des Schnittholzpreises zeitverzögert und ist nur deshalb noch 3-stellig, weil die gute Ertragslage in den Sägenebenprodukten (Sägemehl/Pellets, Hackschnitzel und Rinde) den Rundholzpreis stützen. Dadurch liegen wir bei den Fixlängen mit 110 € pro Festmeter (Güte B, Stkl. 2b), weiterhin über dem langjährigen Mittel, der letzten 20 Jahre.

 

Auf der anderen Seite jedoch drückt das Industrie- und Brennholzsortiment mit einem überragenden Preisangebot und einer gewaltigen Nachfrage -von der schwachen und schlechten Seite- in das Preisgefüge der Rundholzmärkte. Papierholz steht in wachsender Konkurrenz zum Brennholz und steigt dadurch auf 42,50 € pro Raummeter (Preis ist bis Januar fixiert).

 

Die Nachfrage nach schönem Langholz ist momentan sehr gut und die Gattersäger zahlen aktuell bis zu 120 € pro Festmeter (Güte B, Stkl. 3a). 

Um die maximale Wertschöpfung ihres Holzes zu erreichen, halten Sie bitte vor jedem Einschlag, Rücksprache mit Ihrem Holzvermarkter oder der Geschäftsstelle, bezüglich aktueller Verträge und Aushaltungen! Wir beraten Sie gerne!

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